Gemeindewerke Haßloch GmbH
 
 

Fragen und Antworten zum Vertrieb

Hier finden Sie Antworten auf alle Fragen rund um die Energie. Wählen Sie bitte einen Themenbereich:

Fragen und Antworten

 
Energie
  • Was muss ich tun, wenn ich umziehe?
    Bitte setzen Sie uns über Umzüge oder Ummeldungen möglichst umgehend in Kenntnis. Um eine genaue Abrechnung zu gewährleisten, sollten Sie uns Ihre Zählerstände termingerecht übermitteln. Bitte verwenden Sie hierzu die entsprechenden Vordrucke, die Ihnen die GWH-MitarbeiterInnen gerne zusenden. Oder nutzen Sie die Möglichkeit der o­nline-Mitteilung für Ummeldung oder Zählerstandsmitteilung.
  • Was tun bei Störungen?

    Ist es trotz regelmäßiger und intensiver Wartung und Instandhaltung unserer Netze und Leitungen dennoch zu einer Störung gekommen, dann bedauern wir dies außerordentlich.
    Unsere Fachkräfte stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung um die Störung schnellstens zu beheben.
    Störungshotline: 0 63 24 / 98 00 05.

    24 Stunden rund um die Uhr für Sie da. Auch an Wochenenden und Feiertagen.

  • Stromausfall - was jetzt?
    Bitte überprüfen Sie bei einem Stromausfall immer zuerst Ihre Sicherungen. Vielleicht hat ein defektes Gerät in Ihrem Haushalt einen Kurzschluss verursacht. Wenn das nicht der Fall ist, vergewissern Sie sich bitte, ob nur bei Ihnen oder auch in der Nachbarschaft der Strom ausgefallen ist. Sollte es nur bei Ihnen sein, rufen Sie am besten einen Elektroinstallateur an. Sollte der keinen Fehler feststellen können, benachrichtigen Sie bitte den Störungsdienst der Gemeindewerke Haßloch. Wir sind rund um die Uhr unter der Telefon-Nummer 0 63 24 / 98 00 05 für Sie erreichbar!
  • Was tun bei Gasgeruch?
    Falls Sie stechenden Gasgeruch bemerken, benachrichtigen Sie bitte umgehend den Bereitschaftsdienst der Gemeindewerke Haßloch unter der Telefon-Nummer 0 63 24 / 98 00 05. Dazu aber bitte unbedingt das betroffene Gebäude oder Grundstück verlassen!

    Beachten Sie bitte außerdem die folgenden Verhaltensregeln:

    1. Nicht rauchen
    2. Kein Feuerzeug oder Streichholz betätigen
    3. Wenn der Gasgeruch von außen in Ihre Wohnung oder in Ihr Haus strömt, bitte     umgehend Fenster und Türen schließen
    4. Ansonsten gilt: Fenster und Türen öffnen
    5. Keine elektrischen Schalter, Stecker, Klingeln und auch kein Telefon benutzen
    6. Alle Gashähne schließen
    7. Mitbewohner durch Klopfen und Rufen warnen (nicht klingeln)
    8. Das Eintreffen des Monteurs an der Haustür abwarten, weil der Mitarbeiter nicht bei     Ihnen klingeln darf
  • Warum riecht Erdgas eigentlich so stechend?
    Erdgas ist von Natur aus geruchlos. Aus Sicherheitsgründen wird aber ein stechend riechender Zusatzstoff beigemischt. Dadurch können auch kleinste Mengen Erdgas sicher bemerkt werden - lange bevor eine Gefahr besteht.
  • Wie ist Erdgas eigentlich entstanden?
    Erdgas besteht zu 85 bis 98 Prozent aus Methan und höheren Kohlenwasserstoffverbindungen wie Äthan, Propan und Butan. Von allen fossilen Energieträgern hat es den geringsten Kohlenstoffgehalt und den höchsten Wasserstoffanteil. Schadstoffbildende Komponenten wie Schwefel sind darin fast überhaupt nicht vorhanden. Seine Verbrennung ist deshalb sehr schadstoffarm.

    Erdgas entstand vor mehreren hundert Millionen Jahren aus abgestorbenen Kleinorganismen, Plankton und Algen, die sich auf dem Boden der damaligen Ozeane ablagerten und später von Gesteins- und Erdschichten überdeckt wurden. Unter Luftabschluss und dem hohem Druck der sich aufschiebenden Gebirge begann dann ein langwieriger chemischer Prozess, der die organischen Substanzen in gasförmige Kohlenwasserstoffe umwandelte. Erdgas enthält also die von Pflanzen in Form von Kohlenstoffen und Kohlenwasserstoffen gespeicherte Energie, die die Sonne vor langer Zeit auf die Erde abgestrahlt hat.
  • Wie wirkt sich die Stromsteuer auf die Gesamtenergiekosten aus?
    Am 1. April 1999 wurde die viel diskutierte Ökosteuer eingeführt. Sie ist - wie die Mineralölsteuer - eine Verbrauchssteuer. Mit der ersten Stufe der ökologischen Steuerreform verteuerte sich für Stromkunden die Kilowattstunde Strom um 2,00 Pfennig zuzüglich 16% Mehrwertsteuer. Am 11. November 1999 hat der Deutsche Bundestag dann mit dem Gesetz zur Fortführung der ökologischen Steuerreform die zweite Stufe der ökologischen Steuerreform beschlossen.

    Das Gesetz enthält verschiedene Kernpunkte, von denen die Anhebung der Stromsteuer in den Jahren 2000 bis 2003 um jährlich 0,5 Pf/kWh (0,2556 Cent) zuzüglich Mehrwertsteuer die Energiekosten verteuert. Für die Kilowattstunde Strom verlangt der Bundesfinanzminister somit seit 1. Januar 2003 2,05 Cent zuzüglich 16% Mehrwertsteuer. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlt demnach 71,75 Euro Stromsteuer (Stand 2003). Der Stromsteueranteil taucht - wie der Steueranteil für Benzin an der Zapfsäule - auf der Rechnung nicht auf.
  • Kommt in Haßloch L- oder H-Gas zum Einsatz?
    In Haßloch wurde 1978 von Erdgas L auf das höherwertigere Erdgas H umgestellt. Gasgeräte sind entsprechend einzustellen.
  • Müssen alte Heizungsbrenner tatsächlich ausgetauscht werden?
    In Deutschland gilt mittlerweile die so genannte Energieeinsparverordnung (EnEV). Diese schreibt vor, dass alle vor dem Jahr 1978 eingebauten Heizkessel kurzfristig durch neue ersetzt werden müssen (Ausnahme: In selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern dürfen Altanlagen länger eingesetzt werden, sofern sie die aktuellen Grenzwerte einhalten - und der Besitzer nicht wechselt).

    Doch Vorsicht: Selbst wenn Ihr Heizkessel jüngeren Datums sein sollte, sind dafür mittlerweile sehr strenge Grenzwerte für die maximal zulässigen Abgasverluste wirksam (BImSchV), die leicht überschritten werden können (eine Messung Ihres Bezirksschornsteinfegers gibt zuverlässig Auskunft über diesen Wert)! Sollte das bei Ihnen der Fall sein, schreibt der Gesetzgeber zwingend vor, dass der Heizkessel ausgetauscht werden muss! Tipp: Meist rechnet sich eine Umstellung auf eine moderne und umweltfreundliche Gasheizung sowieso. Sprechen Sie doch einmal mit uns darüber.
  • Wie zuverlässig sind eigentlich die Zähler für Strom, Erdgas und Wasser?
    Grundsätzlich sind alle Zähler geeichte Präzisionsgeräte, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg sehr genau die konkreten Verbrauchswerte erfassen. Ob und wie häufig die Zähler bei den Kunden der Gemeindewerke Haßloch gewechselt werden, hängt von der Verbrauchsart und der mechanischen Belastung ab, der die Zähler unterworfen sind. Wasserzähler werden deshalb alle 6 Jahre ausgetauscht. Erdgas- und Stromzähler sind wesentlich geringeren mechanischen Einflüssen ausgesetzt und werden aus diesem Grund nach 8 (Erdgas) bzw. 16 (Strom) Jahren ausgetauscht.
  • Was kostet ein Neuanschluss?
    Um die Kosten für einen Hausneuanschluss exakt angeben zu können, müssen zuerst die genauen Maße erfasst werden. Grundsätzlich setzen sich die Kosten aus einem Baukostenzuschuss und den Hausanschlusskosten zusammen. Die Höhe der Hausanschlusskosten hängt davon ab, ob der Kunde die notwendigen Tiefbauarbeiten (nicht im Straßenbereich) und die Mauerdurchbruchsarbeiten selbst übernehmen bzw. selbst beauftragen möchte. Am besten, Sie lassen sich von Herrn Alexander Müller beraten.(Telefon-Nummer: 0 63 24 / 59 94 -510).
  • Woher stammt eigentlich das Haßlocher Trinkwasser?
    Das Trinkwasser der Gemeindewerke Haßloch stammt aus 6 lokalen Brunnen. Wegen der hervorragenden Grundwasserbeschaffenheit ist eine chemische Behandlung des Wassers nicht notwendig, um es zur Versorgung der Gemeinden Haßloch und Iggelheim einsetzen zu können.
  • Wasser – ein Lebensmittel?
    Trinkwasser wird in Deutschland in der Tat als Lebensmittel klassifiziert und unterliegt der detaillierten deutschen Trinkwasserverordnung. Es muss unter anderem regelmäßig untersucht werden und ist außerdem strengsten hygienischen Vorschriften unterworfen. Die Gemeindewerke Haßloch nehmen diese Verpflichtung zur sorgfältigen Analyse, Überwachung, Aufbereitung und Verteilung dieses "Lebensmittel Nr. 1" sehr ernst und achten streng darauf, dass alle zulässigen Grenzwerte eingehalten werden.
  • Wie hart oder weich ist eigentlich das Haßlocher Trinkwasser?

    Das Haßlocher Trinkwasser liegt im Härtebereich 2. Der Härtegrad liegt zwischen 11 und 12. Bitte beachten Sie diesen Wert insbesondere bei der Dosierung von Wasch- und Spülmitteln und bei der Einstellung der Spülmaschine. Das spart Geld, erhöht die Reinigungskraft und schont die Geräte sowie das Abwasser.

  • Wie viel Strom, Erdgas und Trinkwasser verbraucht eigentlich ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt pro Jahr?
    Zur Kostenvorplanung sowie als Vergleichswert für die Analyse des eigenen Verbrauchsverhaltens ist es für viele Kunden wichtig, wie viel Strom, Erdgas und Wasser die Kunden der Gemeindewerke Haßloch denn durchschnittlich verbrauchen.

    Durchschnittsverbrauch einer vierköpfigen Familie im freistehenden Einfamilienhaus neuerer Bauart:

    Strom: 4.500 kWh/Jahr
    Erdgas: 30.000 kWh/Jahr
    Wasser: 150 cbm/Jahr
  • Kann die Höhe der Abschläge verändert werden?
    Wir empfehlen die Festlegung der Gemeindewerke Haßloch zu akzeptieren oder im Einzelfall mit den Mitarbeitern der Gemeindewerke noch einmal im Detail abzustimmen, weil sonst hohe Nachzahlungen oder unnötige Überzahlungen die Folge sein könnten. Außerdem werden eventuelle Preisänderungen von uns automatisch mit berücksichtigt.
  • Weitere Fragen?
    Gerne beantworten wir weitere Fragen von Ihnen. Schicken Sie uns doch einfach eine Mail an: ed.hcolssahwg@ofni